Wer spät am Abend schon mal in die Space-Night im Bayerischen Rundfunk gezappt hat, der kennt die Sendung sicher schon: Prof. Harald Lesch erklärt die Welt und das auch für Nicht-Astrophysiker verständlich. Da muss dann auch schon mal ein Handtuch als Universum herhalten.
“Das Universum expandiert..ja komisch…ich finde immer seltener ‘nen Parkplatz”.
Alle Sendungen seit 1998 gibt es in der Videothek von BR-alpha, ein Beispiel zum Reinschauen mal hier:
Eine weitere Reihe von Sendungen mit ähnlichen Themen wurden für den deutschen Ableger des Spartensenders Sci-Fi produziert, auch online abrufbar: SCI_XPERT – Leschs Universum
Spike Jonze wagt sich an die Verfilmung von Maurice Sendaks “Wo die Wilden Kerle wohnen” oder auf englisch “Where the Wild things are“. Kaum ein Buch aus meiner Kindheit hab’ ich so lebhaft in Erinnerung wie dieses.
Ob Jonze es schafft, der kurzen Geschichte einen ganzen Film abzugewinnen? Wird sich zeigen müssen. Der Trailer sieht allemal vielversprechend aus: Monsterkostüme statt CGI Plunder, eine interessante Darstellerliste (James Gandolfini & Forest Whitaker? genial, hoffentlich als Monster gecastet) und die Stimmung passt auch.
Wenn es einem schlecht geht, hilft nichts mehr als jemanden zu finden, dem es offensichtlich noch schlechter geht:
“Today, I decided I would tell my mom I’m not going to marry my fiance because it just didn’t feel right, only to walk into my own surprise engagement party. FML“
Der Mechanismus kam mir irgendwie bekannt vor, und tatsächlich: Inspiriert wurde das Team vom niederländischen Künstler Theo Jansen, dessen “kinetische Skulpturen” auch schon mal in einem BMW Werbespot zu sehen waren. Und auch in diesem TEDtalk. Irgendwie haben Maschinen, die laufen, was gespenstisches an sich. Wie dieser Holzernter. Oder der BIGDOG.
Eine Fotoseite für “deliciously gross food”: Kalorienkatastrophen aus Junkfood und/oder Süßigkeiten. Baconnaise, anyone? Und warum gibt’s bei uns eigentlich keine Pizzaautomaten?
Wo wir gerade bei Esskultur sind (oder dem Mangel daran): Der Foodcourt der Cupertino Square mall in Kalifornien hat jetzt auch einen “Hofbräu Express”:
Und scheinbar haben”Chicken Schnitzel Combo Meal” und “Giant Bratwurst Sandwich” im Silicon Valley bisher noch gefehlt. Besonders den Deutschen. Nur Bier aus Plastikbechern, das schmeckt nicht mal Amerikanern…
Die Kunst des Weglassens für Freunde des absurden Humors:
Garfield Minus Garfield is a site dedicated to removing Garfield from the Garfield comic strips in order to reveal the existential angst of a certain young Mr. Jon Arbuckle.
Ein neues Video von Keith Loutit, den wir schon mit einem anderen Video hier hatten. Am besten als Vollbild geniesen. Selten ein so so eindrucksvolles Video gesehen, bei dem der Tilt-Shift Effekt so gut rüber kommt.
Mal was anderes. Aimee Mullins spricht auf der TED 2009 über ihre künstlichen Beine:
Athlete, actor and activist Aimee Mullins talks about her prosthetic legs — she’s got a dozen amazing pairs — and the superpowers they grant her: speed, beauty, an extra 6 inches of height … Quite simply, she redefines what the body can be.
Nochmal was zu Winnenden. Hanno’s Blog fasst die Berichterstattung der Medien zusammen. Auszug:
Unsere Redaktion hat in der Zwischenzeit mit Hilfe ihres Recherchewerkzeuges “Google” weitere exklusive Informationen über den Täter auf sogenannten “Websites” in einem “Internet” gefunden. Hier sein Profil aus einem sogenannten “sozialen Netzwerk”. Hier die Profile seiner Opfer. Hier die Profile seiner Freunde, die unsere Redaktion nach der Sendung aufsuchen will. Hier Blog-Beiträge und Forenkommentare des Täters, aus denen unser andere seriös erscheinende Experte nun für Sie live zwischen den Zeilen interpretieren wird.
… hat die Buchindustrie. Sie scheint gerade die Fehler der Musik- und Filmindustrie wiederholen zu wollen:
“Wir werden in aller Schärfe gegen den illegalen Download, gegen den Diebstahl im Internet, vorgehen und die Gerichte mit Tausenden von Verfahren beschäftigen”
– Alexander Skipis Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels auf heise.de
Vllt. könnte man dem Kunden auch einfach interessante Angebote machen, über attraktive Abodienste/Plattformen nachdenken die Raubkopieren uninteressant machen (siehe iTunes). Oder einfach die Fehler wiederholen. Daher good luck and have fun
“Dass der 17-Jährige auf der Flucht noch weiter um sich geschossen hat, ist ein Verhalten, das Jugendliche auch in Spielen wie Counter-Strike oder Crysis lernen können”
… und sprach sich für ein totales Verbot von Computer-Gewaltspielen …
– Hans-Dieter Schwind, Präsident der Deutschen Stiftung für Verbrechensbekämpfung in SpOn
“Wir haben bei ihm unter anderem das Spiel Counter-Strike gefunden.”
“Nicht jeder Nutzer macht einen Amoklauf, aber ein hoher Anteil unter den Amokläufern hat Killerspiele genutzt”, so Beckstein zu SPIEGEL ONLINE: “Da sollten wir nachbohren.”