Zitat-O-mat III
Sunday, September 30th, 2007Wolfgang Schäuble: “Ich mache den Menschen gar keine Angst.“
Mir schon.
Strandgut aus dem Web
Wolfgang Schäuble: “Ich mache den Menschen gar keine Angst.“
Mir schon.
Wie kann man dem potentiellen Kunden seine Telefonnummer am besten ins Gehirn brennen? Verona “Da-Werden-Sie-Geholfen” Feldbusch? Langweilig. Mit der Anzahl von Reinhold Mesners Zehen im Stil von Tele2? Lustig, aber geht nur mit kurzen Nummern.
JanoCall lässt den User die Telefonnummer im Stile der Konami Bemani-Spiele, zum Rhythmus der laufenden Musik eintippen. Naja, eigentlich nichts sooo tolles, wär da nicht eine Frau (oder auch ein Mann) der sich je nach Leistung des Spielers auszieht.

Könnte da jemand ein Website Widget draus machen? Wir brauchen das mit haftbar.de
link (Danke, Solle)
Es gibt auch mal gute Meldungen: In den Niederlanden, dem Heimatland der Nedap-Wahlcomputer, wurde den Maschinen die Zulassung als Wahlmaschine entzogen.
Mal sehen wie lange es in Deutschland noch dauert bis die Wahlmaschinen hier verboten werden, wenn überhaupt…
Der Bruder eines Freundes der haftbar-Autoren musste vor kurzem miterleben, was es heißt im europäischen Ausland wegen eines einfachen Vergehens (Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit) mit der Polizei in Konflikt zu geraten. So geschehen in Stettin in Polen. Nach der Festnahme und Befragung vor Ort auf Polnisch:
Polizist A sprüht Markus B. mehrfach Reizgas ins Gesicht. Zwischen den Sprühattacken, Befragung auf Polnisch. Markus B. wird auf den Rücksitz des Polizeifahrzeuges gesetzt. Der hintere Fahrgastbereich des Skoda Octavia ist eine Gefängniszelle aus hartem Plastikmaterialien. Die Polizisten fahren zu einer abgelegenen Stelle an der Oder. Durch ein Loch in der Plastikwand zwischen der Fahrgastzelle und der Gefängniszelle sprüht Polizist A während der Fahrt mehrfach Reizgas auf Markus B.
Auf einem einsamen Platz in der Nähe des Flusses öffnet Polizist A die Tür des hinteren Fahrgastbereiches. Markus B. ist immer noch hinter dem Rücken gefesselt. Mit Faustschlägen zum Gesicht wird Markus B. brutal bewusstlos geschlagen.
Im Krankenhaus wird Markus B. in der Notaufnahme behandelt. Er steht unter Schock, die Nase ist bereits mehrfach gebrochen. Noch während der Behandlung erscheinen zwei Polizisten (C, D) im Krankenhaus. Markus B. hat panische Angst, da er fürchtet von der Polizei weiter misshandelt zu werden. Er fleht die Ärztin an ihm zu helfen und die erneute Verhaftung zu verhindern. Die Ärtzin ist jedoch angesichts der Staatsgewalt machtlos.
Polizist C und D fesseln Markus B. erneut mit Handschellen hinter dem Rücken und führen ihn erneut ab. Er wird in ein Polizeifahrzeug gesetzt. Die Polizisten A und B, die ihn bereits zuvor misshandelt haben, kommen hinzu. Polizist A öffnet die Tür des hinteren Fahrgastbereiches und schlägt sofort mit seiner Faust mehrfach in das Gesicht von Markus B.. Die Frisch genähten Wunden platzen erneut auf. Das Nasenbein bricht ein weiteres Mal.
Unfassbar.
link mit weiteren Details und Bildern des Misshandelten.
Es gibt da ein Land X. In diesem Land fordert ein Teil der Exekutive, man sollte die Internetprovider dazu verpflichten, zu verhindern, dass die Menschen in diesem Land X Worte in Suchmaschinen eingeben oder danach suchen. Dies diene dem Allgemeinwohl und der Sicherheit der Bewohner des Landes. Zwei Zitate:
“I do intend to carry out a clear exploring exercise with the private sector … on how it is possible to use technology to prevent people from using or searching dangerous words like bomb, kill, genocide or terrorism,”
“Frankly speaking, instructing people to make a bomb has nothing to do with the freedom of expression, or the freedom of informing people.”
Welches Land war das wohl:
Die Auflösung welches Land mit X gemeint ist und wer das gesagt hat gibts bei heise oder bei Reuters. Bitte nicht weinen.
Wenn dieser Artikel stimmt, dann hat bei Arcor gerade ein Manager sein Gehirn die Toilette runtergespült. Scheinbar wurden ” … sex.com, youporn.com oder privatamateure.com” gesperrt. Der Grund? Scheinbar ist ein Mitbewerber im Erotikmarkt schlecht auf diese Angebote zu sprechen, da hier eine Altersverfikation fehlt. Nur so zu Information und IANAL, aber im neuen Telemediengesetz (wie auch schon im alten Teledienstegesetz) steht:
Diensteanbieter sind für fremde Informationen, die sie in einem Kommunikationsnetz übermitteln oder zu denen sie den Zugang zur Nutzung vermitteln, nicht verantwortlich, sofern sie
1. die Übermittlung nicht veranlasst,
2. den Adressaten der übermittelten Informationen nicht ausgewählt und
3. die übermittelten Informationen nicht ausgewählt oder verändert haben.
Ein kurzer Test an einem Arcor DSL Anschluß zeigt, die Seiten sind tatsächlich nicht erreichbar… unglaublich.

Ging schon vor einiger Zeit durchs Netz, ist aber so gut, dass wir das hier einfach auch brauchen. Der Titel auf YouTube triffts einfach perfekt: “Virales Marketing im Todesstern Stuttgart” – ich schau mir das jetzt schon zum zehnten mal an und ich werf mich jedes mal wieder aufs neue weg
via (Danke, flo)

Auf seine letzten Tage entdeckt George W. noch’nen neuen Feind. Großartig
Ein japanschen Toilettentrainingsvideo für Kids verheisst ja schon mal nichts Gutes im herkömmlichen Sinne. Das Ergebnis übertrifft die kühnsten Befürchtungen bei weitem.
Ich warte ja immer noch auf die japanische Variante von “Staplerfahrer Klaus”.
(Danke Solle)