Archive for March, 2005

Torten, die die Welt nicht braucht

Thursday, March 31st, 2005

Ja ja, so braun braun braun ist die Heino Hasel-Nuss-Torte. Und wer sich bis ins Innere vorgeschlemmt hat, findet dort ein Original-Papp-Replikat der legendaeren Blackhole-Augenverdunkler. Ich frag mich immer noch, ob das ganze ein Fake sein soll… Andererseits gibts ja nichts, was es nicht gibt.

Links die die Welt nicht braucht [ I ]

Wednesday, March 30th, 2005

…useless japanese inventions

Also das die Japaner manchmal nen gehörigen Schatten haben ist ja bekannt, aber den Teleskoplöffel hätt ich wirklich gerne!

Nur, wozu braucht man diesen Fischhalter? Damit man seinem Opfer nicht in die Augen sehen muss? Damit er beim gar grausig Schlachtfest nicht vom Tisch flutscht?

Da krisch’ Eiszapfen…

Sunday, March 27th, 2005

GOTT, was fuehren wir Furtwanger Studenten doch fuer ein Leben voller Pein – nicht nur gemaledeiht durch die Abstinenz des weiblichen Geschlechts – nein, auch das Geluebde des “Eiszapfens” kann derzeit mit Temperaturen jenseits von Gut und Boese problemlos zelebriert werden…

E-Mail for you

Saturday, March 26th, 2005

Pflichtlektuere vom Zwiebelfisch fuer die Osterfeiertage auf spiegel.de – lesenswert:

“Das wird viele überraschen: Die Annahme, dass Rechtschreibung beim E-Mail-Schreiben keine Rolle spiele, ist falsch! Und Smileys ersetzen keine Interpunktion. Wie viel “Re: AW: Re: AW: Hi!” verträgt ein Mensch am Tag? Was gehört in die Betreffzeile? Und wofür steht eigentlich LOL? Ein paar Gedanken über Form und Inhalt von E-Mails.”

CCNA mal anders

Friday, March 25th, 2005

Dass man Netzwerk Informatik, im speziellen Cisco Wissen, auch anschaulich verpacken kann, zeigt RouterGod Gillian Anderson erklärt hier Lan Switching, Alicia Silverstone vermittelt ISDN Grundlagen und für die Fortgeschrittenen erklärt Denise Richards, wie man eine PIX Firewall konfiguriert. Warum kann lernen nicht immer so sein…

Amtshilfe

Friday, March 25th, 2005

Zwei Pfeifen

Jeder ächzt über die Bürokratie in Deutschland. Es geht auch anders, ganz unbürokratisch. Gefahr erkannt, Gefahr verbannt dachte sich der Nagel Udo (s.Abb.) eines Abends bei einem Pfeifchen. Schwupps zum Telefon gegriffen, die Kollegen in Guinea angerufen und ganz unbürokratisch nachgefragt, ob die denn nicht gerne ein paar ihrer Landsleute, die sich nach Hamburg verlaufen haben in Hamburg abholen wollen. “Klar”, sagten die Jungs aus Guniea, “aber so ein Flug nach Deutschland, der kostet ja schon was, Udo”. “Kein Problem”, sagte der Udo. Ganz unbürokratisch soll er

laut guineischen Presseberichten die Unterzeichnung von Kooperationsverträgen versprochen haben, wenn die Delegation den Hamburger Behörden bei der Steigerung der Abschiebezahlen behilflich ist.

Hier gibts das Ende vom Lied.

Und nochmal…

Jamba Kunden wissen mehr …

Thursday, March 24th, 2005

Fragestunde bei Stefan Raab: Warum wird Ostern gefeiert?

Ein Mädel, erste Fragen über Ostern nix gewusst, dann:

“weisst du was ein Jamba Monats Paket ist?”

“Klar!”

“Was denn?”

“Ja vom Handy”

“und was kriegt man da?”

“Klingeltöne, Bilder,….”

“und was hast für einen Klingelton?”

“die deutsche Hymde”

“aha, die deutsche Hymde!”

“ja die deutsche Hymde”

“und wie geht die?”

“die Hymde?”

“ja die deutsche HYMDE? “

“ja, Deutschland, Deutschland über alles ….!”
Deutsche Flagge

Ringworms

Thursday, March 24th, 2005

Ich bin ja bekanntermaßen bekennender Ring Fanatiker und zwinge so jeden diesen Film zumindest einmal anzuschauen… (Samara will das…)

Nunja, der Film hat ja seine Wurzeln in dem japanischen Original Ringu und genau dort haben jetzt ein japanischer Sender, eine kleine Gruppe teeny Mädels diesen Film anschauen lassen.

Ringu Panik

Fies. Aber gut.

link (quicktime)

Von Chinesen und anderen Lemmingen…

Wednesday, March 23rd, 2005

malte unterwegs in xian

Da hat sich ein Kumpel meinerseits nach China getraut, um Chinesisch zu lernen. Und jetz stellt sich raus, dass die Chinesen ein lustiges Völkchen sind und noch besser, der eben erwähnte Kumpel diese auf ein wirklich humoristische Art beschreiben kann.

Ne im Ernst, wenn jmd. Zeit hat und was lustiges lesen, zieht euch das Blog rein!!!!

Link: http://www.malte-unterwegs.de.vu

ministry of silly walks

Friday, March 18th, 2005

silly walks

Endlich tut mal jemand was! Die Polizei in Hamburg räumt auf, hart aber gerecht. Aber nicht nur Nepper, Schlepper, Bauernfänger geraten ins Fadenkreuz, auch Ästhetikverbrecher werden aus dem Stadtbild mit chirurgischer Präzsion entfernt. Als geignetes Mittel haben die Jungs und Mädels von der Davidswache den sg. Platzverweis auserkoren.

Hä, Platzverweis? Der Platzverweis ist super, er kann von jedem/jeder OrdnungshüterIn ausgesprochen werden. Und das Tolle ist, so genau geregelt ist die Handhabung -im Hamburger Polizeigesetz zumindest- eigentlich gar nicht. Dort heisst es nur:

Eine Person darf zur Gefahrenabwehr vorübergehend von einem Ort verwiesen oder ihr darf vorübergehend das Betreten eines Ortes untersagt werden

Blieben zwei Fragen: Was ist die Gefahr, die abgewehrt werden muss, und was heisst eigentlich vorübergehend ? Zum Zeitraum gibt es keine feste Regelung, es gilt wohl die Pi-mal-Daumen-Regel

»Vorübergehend« bedeutet in diesem Zusammenhang nicht für längere Dauer, typischerweise also höchstens für einige Stunden als Gebot, ein bestimmtes Gebiet zu verlassen oder als Verbot, einen bestimmten Ort zu betreten.

Allerdings sind nach meinem Kenntnisstand in Hamburg Platzverweise für 24 Stunden eher Regel als Ausnahme.

Bei der Gefahrendefinition ist die Kreativität der werten BeamtInnen gefragt. Und eins muss ja mal gesagt werden dürfen: Die Hamburger Polizei ist zwar vieles, aber unkreativ ist sie nicht.

So gab es im Zuge der immer noch andauernden Meinungsverschiedenheiten zwischen Senat und Bürgern um die Nutzung des Wasserturms im Schanzenpark einige drollige Bergründungen von Platzverweisen. Darin wird deutlich, dass die größte Gefahr offensichtlich für den Ästhetiksinn der BeamtInnen bestand. Denn Begründungen wie

So wie du aussiehst, willst du bestimmt zur Demo

Ihr seht auswie eine Gruppe, die was plant

scheinen doch eher mit dem Erscheinungsbild der platzverwiesenen Personen zusammen zu hängen, als mit gezückten Heugabeln und Fackeln. Mein persönlicher Favorit ist aber nach wie vor ein Platzverweis für -Achtung- provokantes Gehen.

Was lehrt uns das? Die deutsche Polizei braucht keinen Bush in Mainz, um repressiv zu werden.

yo yo, pimp my firefox…

Thursday, March 17th, 2005

Das, das ist der Firefox. Ein lustiger kleiner Browser. Der wird heute gepimpt.

Und das geht so:

  • Als erstes ziehen wir ihm das Fell ueber die Ohren und ersetzen es durch ein neues.
  • Dann gehts an die Innereien. Huiiii, jetzt wird’s aber eklig, werdet Ihr denken. Aber es ist ganz einfach. Firefox zumachen, prefs.js aufmachen, Pimpcode [1] reinmachen, speichern und Firefox wieder aufmachen. Wie, Ihr habt keine Sicherung von prefs.js angelegt?

So, nun habt ihr entweder einen gaaaanz toll gepimpten Browser oder ein zerconftes Stueckchen Software.

Macht aber nix – hier gibt’s ja einen ganz neuen. Kostenlos. Nur etwas grau. Aber den kann man ja [goto beginning] pimpen [/goto beginning].

[1] Pimpcode:

/* pimp my firefox start */
user_pref("network.http.pipelining.firstrequest", true);
user_pref("nglayout.initialpaint.delay", 0);
user_pref("network.http.pipelining", true);
user_pref("network.http.proxy.pipelining", true);
user_pref("network.http.pipelining.maxrequests", 8);
user_pref("content.notify.backoffcount", 5);
user_pref("plugin.expose_full_path", true);
user_pref("ui.submenuDelay", 0);
user_pref("content.interrupt.parsing", true);
user_pref("content.max.tokenizing.time", 2250000);
user_pref("content.notify.interval", 750000);
user_pref("content.notify.ontimer", true);
user_pref("content.switch.threshold", 750000);
user_pref("nglayout.initialpaint.delay", 0);
user_pref("network.http.max-connections", 48);
user_pref("network.http.max-connections-per-server", 16);
user_pref("network.http.max-persistent-connections-per-proxy", 16);
user_pref("network.http.max-persistent-connections-per-server", 8);
user_pref("browser.cache.memory.capacity", 65536);
/* pimp my firefox end */

Und? Was siehst Du? – Nix.

Thursday, March 17th, 2005

Die Thematik ist zwar Dank zunehmender Verbreitung von CMS’en, die validen Code generieren, nicht mehr ganz aktuell, aber die Story ist schlicht ein Klassiker und einfach nur genial:

Der Suchmaschinen-Roboter und der Webdesigner

Kleiner Auszug:

[...] Der Jüngling vergewisserte sich, dass alle anderen Thekenbewohner auch wirklich hinguckten, und klappte das Notebook auf. Ein Tastendruck, und es ertöhnte eine kurze, weltbekannte Melodie. Der Robot verschluckte sich an seinem Alt.

Nur wenige Minuten später waren alle Applikationen hochgefahren, die solche schwarzgekleideten Jünglinge zum Leben brauchen. Der Jüngling fummelte an einer Präsentation herum und schlürfte unüberhörbar seinen Prosecco.

Der Robot konnte nicht anders. Er musste auf das Display schielen. Was er sah, reichte ihm schon. Aber die Falle klappte zu.

Webdesigner: Kennse das?
Suchmaschinen-Robot: Geht so.
Webdesigner: Wat machse denn?

Ein Mensch hätte jetzt “Bestattungsunternehmer” oder sowas gesagt. Aber Robots können nicht lügen. Die wissen gar nicht, wie das geht. Ist auch besser so.

Suchmaschinen-Robot: Suchmaschinen-Robot.
Webdesigner: Nee, echt jetzt?
Suchmaschinen-Robot: Ja.
Webdesigner: Cool! Dann kennste ja auch meine WWW-Seiten, ne?
Suchmaschinen-Robot: Kann sein.
Webdesigner: Sachdochma!
Suchmaschinen-Robot: Was jetzt genau?
Webdesigner: Ob Du meine Seiten kennst!
Suchmaschinen-Robot: Sachma die URL!
Webdesigner: www.megacool-design.com[5]

Der Robot schaute zur Decke und loggte sich in die Datenbank ein. Ein Blick genügte. “Au weia!” dachte er.

Suchmaschinen-Robot: Kenn ich.
Webdesigner: Und?
Suchmaschinen-Robot: Und was?
Webdesigner: Wie findste se?
Suchmaschinen-Robot: Was jetzt genau?
Webdesigner: Meine Seiten.
Suchmaschinen-Robot: Nicht.
Webdesigner: Ja wie: “Nicht”?!
Suchmaschinen-Robot: Ich finde nix.
Webdesigner: ??? [...]

Haste ma ‘n Buch?!

Wednesday, March 16th, 2005

Der nuechterne Sachverhalt: Ich kaufe ein Buch, lese es, es staubt im Regal vor sich hin, verkaufen lohnt nicht wirklich, aber evtl. interessierts ja jemand.

Die freaky Loesung: BookCrossing.

Du legst Dein gutes Stueck (sinnigerweise wettergeschuetzt verpackt) an einen oeffentlichen Ort und traegst denselben auf der Seite von bookcrossing ein. Nun kann jeder in seiner Stadt suchen – und mit etwas Glueck wird er/sie ja fuendig…

Wie gesagt – freaky idea, werd das am Wochenende mal in Ulm testen ;-)

update: [irony] An alle Freiburger haftbar-Leser: Besorgt mir das PUR-Fanbuch, das Teil kann man doch nicht draussen liegen lassen, also ehrlich! [/irony]

letters from flickr

Tuesday, March 15th, 2005

different letters spelling haftbar

Mit Hilfe von flickr kann man aus dem Bildarchiv, Wörter darstellen. Das brauch ich auf nem T-Shirt.

link

Das Leben im Jetzt

Monday, March 14th, 2005

Vielleicht kennt ihr das: ein Kumpel (wir nennen keine Namen) von euch zockt ein sog. MMORPG und dadurch entsteht wohl der unsägliche Drang anderen Menschen darüber mitzuteilen. Was hab ich bis jetzt gelernt?

  • bis zum nächsten Level ca. 700 kills
  • auf 58 gibt es gute neue Zauber
  • jeden Tag ein neues Level, aber keine Skill trainieren, da es nach dem Patch billiger wird
Spannend oder? Wollte ich es wissen, nunja…

Die Erde bebt

Monday, March 14th, 2005

Livebericht aus Freiburg:

Da liegt man gemütlich im Bett, guggt in die Glotze und dann rumsbums grollgroll, der Fernseher wackelt, die Erde bebt und schon is alles wieder vorbei!

Ich bin mal gespannt, welcher Wert auf der Richterskala das Beben hatte. Denn immerhin hab ich die letzten immer verpasst!

Nachtrag: Das Beben erreichte nur einen Wert von 3,4 auf der Richterskala. Das Epizentrum befand sich in Tenigen, ca. 15 km von hier entfernt

Die Richterskala
Die Richterskala

Xtreme Limbo

Sunday, March 13th, 2005

xtreme limbo

Extreme Limbo Championship Video (Quicktime)

via octopusdropkick

Not welcome Mr. Bush

Sunday, March 13th, 2005

uuh huuuh

Um es kurz zu machen: Führer George W. Bush war in letzten Monat in Deutschland, besser in Mainz. Was sich der Deutsche Staat jedoch mit friedlichen Bushgegnern geleistet hat, ist der Hammer. Da wurden Wohnung gestürmt um Bushkritische Plakate und Transparente abzuhängen, die den Weg des texanischen Fahrerflüchtigen durch Mainz säumten. Sollte diese Geschichte so wahr sein, könnte ich echt heulen. Der volle Artikel findet sich auf Telepolis

link

BW Web Styleguide

Friday, March 11th, 2005

Man kann ja ueber die Bundeswehr denken wie man will, aber den Styleguide fuer mit ihr verbundene Webseiten kann ich nur empfehlen. Da hat sich mal jemand richtig Muehe gegeben.

http://www.styleguide.bundeswehr.de/

Festung Hamburg

Friday, March 11th, 2005

SV Polizei Hamburg

Hamburg soll noch in diesem Jahr durch das “schärfste Polizeigesetz Deutschlands” zur “sichersten Großstadt Europas” werden. Ehrgeizige Ziele, die Herr Udo Nagel, seines Zeichens Innensenator der Freien und Hansestadt Hamburg, da hat. Eines ist sicher, wenn das Polizeigesetz wie geplant verabschiedet wird, dann wird polizeilicher Willkür Tür und Tor geöffnet. Das Gesetz soll unter Anderem enthalten:

Verlängerter Unterbringungsgewahrsam: Bis zu 14 Tage sollen Menschen in Gewahrsam genommen werden können, von denen die Polizei glaubt, dass sie Straftaten begehen wollen. Voraussetzung ist eine richterliche Anordnung.

Verdachtsunabhängige Personenkontrollen: Die Polizei darf sich auch ohne konkrete Hinweise Ausweispapiere zeigen lassen und mitgeführte Gegenstände in Augenschein nehmen.

Videoüberwachung: An Kriminalitätsschwerpunkten dürfen Straßen und Plätze per Kamera überwacht und dies auf Video aufgezeichnet werden.

Rasterfahndung soll auch ohne “unmittelbar bevorstehende Gefahr” möglich sein.

Erleichterte Identitätsfeststellung: Menschen, die an einem verdächtigen Ort auch nur kurzzeitig angetroffen werden, dürfen kontrolliert werden.

Autokennzeichen-Erkennung: Die Kennzeichen sollen computergesteuert überprüft werden.

Schon in diesen Auszügen wird deutlich, dass mehr und mehr repressive Maßnahmen alleine vom situationsbedingten Gutdünken der PolizistInnen vor Ort abhängen werden. Des Weiteren wird öffentlicher Raum zur Überwachung freigegeben und persönliche Daten auch ohne Verdachtsmomente zugänglich. Sollte diese Praxis in einem Bundesland Gesetz werden, ist anzunehmen, dass weiter Länder folgen werden, denn scheinbar ist es ein Qualitätssiegel, das “schärfste Polizeigesetz” zu haben.